Mittelmeer

Barcelona – Stadt der Farben, Aromen und Lebensfreude

Heute geht es um eine der beliebtesten Städte Europas: Barcelona. Kaum eine Metropole vereint so viele Facetten auf so engem Raum. Von weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie der Sagrada Família und dem Park Güell über die beeindruckende Architektur Gaudís bis hin zu mediterraner Leichtigkeit am Meer. Dazu kommt eine Küche, die gesund, frisch und vielfältig ist, sowie unzählige Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten: Radfahren entlang der Strandpromenade, Joggen im Parc de la Ciutadella oder Yoga mit Blick aufs Mittelmeer. Barcelona ist damit die perfekte Destination für einen aktiven Urlaub oder ein verlängertes Wochenende, bei dem Kultur, Genuss und Bewegung Hand in Hand gehen.

Warum Barcelona so besonders ist

Foto: Archie Mcnicol/Pexels, Sagrada Familia in Barcelona

Barcelona vereint Gegensätze auf charmante Weise. Man kann morgens durch enge, verwinkelte Gassen der gotischen Altstadt spazieren, mittags an einem sonnigen Strand die Füße ins Mittelmeer tauchen und abends Tapas unter freiem Himmel genießen. Historische Gebäude treffen auf moderne Architektur, Märkte voller frischer Produkte auf trendige Cafés, Straßenmusik auf elegante Galerien. Diese Mischung aus Tradition und Modernität macht Barcelona einzigartig.

Barrierefreiheit

Foto: Alina Rossoshanska/Pexels

Was die Barrierefreiheit betrifft, ist Barcelona deutlich besser aufgestellt als viele andere europäische Städte. In den vergangenen Jahren hat die Stadt stark in den Ausbau barrierefreier Infrastruktur investiert. Viele U-Bahn-Stationen sind mit Aufzügen ausgestattet, Busse verfügen über Rampen, und zahlreiche Gehwege sowie öffentliche Gebäude sind rollstuhlgerecht angelegt. Auch Sehenswürdigkeiten wie das Museu Picasso, die Sagrada Família oder das Aquarium sind für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zugänglich. Dennoch gibt es, vor allem in den älteren Vierteln wie dem Gotischen Viertel mit seinen engen, kopfsteingepflasterten Gassen, einige Herausforderungen.

Für Familien mit Kindern ist Barcelona sehr geeignet: Die Strände sind stadtnah, viele Parks bieten Spielplätze, und das Verkehrsnetz macht es leicht, sich schnell von A nach B zu bewegen. Wer mit Kinderwagen oder Rollstuhl reist, sollte aber im Vorfeld Routen und Verkehrsmittel prüfen, um unnötige Hürden zu vermeiden. Insgesamt gilt: Barcelona gehört zu den europäischen Großstädten, die in Sachen Zugänglichkeit schon sehr weit sind – perfekt also, wenn man Kultur, Kulinarik und Bewegung erleben will, ohne auf Komfort zu verzichten.

Must-Sees mit Geschichten

Sagrada Família: Schon beim ersten Anblick nimmt die riesige Basilika den Atem. Antoni Gaudí entwarf sie wie ein Symbol der Natur und des Glaubens – Türme, die wie Bäume in den Himmel wachsen, Fassaden voller Details, die biblische Geschichten erzählen. Wer den Innenraum betritt, erlebt Lichtspiele durch bunte Glasfenster, die die Kirche wie ein Regenbogen zum Leben erwecken. Insider-Tipp: Früh morgens kommen die ersten Sonnenstrahlen perfekt durch die Westfenster und lassen die Säulen wie Wälder wirken – ein magischer Moment.

Foto:Tkirkgoz/Pexels, Park Güell

Park Güell: Wer einen Spaziergang durch diesen farbenfrohen Park macht, fühlt sich wie in einer Fantasiewelt. Gaudís berühmte Mosaik-Eidechse, geschwungene Bänke und verwinkelte Wege laden zum Entdecken und Fotografieren ein. Vom Hauptterrassenbereich hat man einen fantastischen Blick über die Stadt bis zum Meer. Wer den Park früh besucht, kann die Menschenmassen vermeiden und die Details in Ruhe genießen.

Foto: Chaitaastic/Pexels, Markt de la Boqueria

Die La Rambla ist das pulsierende Herz Barcelonas. Straßenkünstler, Blumenstände, lebendige Cafés und der berühmte Mercat de la Boqueria machen den Spaziergang zu einem Fest für die Sinne. Im Markt kann man frische Früchte, exotische Säfte und Tapas probieren – ein Insider-Tipp ist, gleich morgens vorbeizuschauen, wenn die Händler die schönsten Waren präsentieren.

Wer in die Geschichte der Stadt eintauchen möchte, sollte das Barri Gòtic besuchen, die gotische Altstadt. Ein Labyrinth aus engen Gassen, versteckten Plätzen und historischen Gebäuden lädt zum Schlendern ein. Abseits der Hauptwege entdeckt man kleine Cafés, Handwerksläden und charmante Innenhöfe. Besonders beeindruckend ist die Kathedrale von Barcelona mit ihrem gotischen Portal und der ruhigen Atmosphäre des Kreuzgangs.

Für Entspannung am Wasser sind die Strände von Barceloneta und Umgebung perfekt. Morgens joggen Einheimische am Meer entlang, tagsüber tummeln sich Familien und Sonnenhungrige, abends treffen sich Freunde auf einen Drink am Strand. Wer früh aufsteht, kann den Sonnenaufgang über dem Mittelmeer erleben – ein perfekter Start in den Tag.

Der Montjuïc-Hügel bietet Kultur, Natur und beeindruckende Ausblicke. Hier gibt es das historische Schloss, den Botanischen Garten und Museen wie das Nationalmuseum für katalanische Kunst. Besonders abends lohnt sich ein Spaziergang zum Magischen Brunnen, wenn Wasser, Licht und Musik eine zauberhafte Show bieten. Mit der Seilbahn genießt man zudem einen spektakulären Blick über Hafen und Stadt.

Für Sportfans ist ein Besuch des Camp Nou, dem Stadion des FC Barcelona, ein Muss. Neben einer Stadiontour kann man die Trophäenhalle besuchen und die Geschichte eines der berühmtesten Vereine der Welt erleben. Insider-Tipp: Wer die Tour online bucht, kann Wartezeiten vermeiden und die interaktiven Ausstellungen in Ruhe genießen.

Foto: Spolyakov/Pexels, Tibidabo

Ein weiteres Highlight für Panoramablicke und Spaß ist der Tibidabo-Berg. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick über ganz Barcelona. Der nostalgische Vergnügungspark am Gipfel und die imposante Kirche Sagrat Cor machen den Besuch besonders. Früh kommen lohnt sich, um Aussicht und Fahrgeschäfte fast für sich allein zu genießen, und ein Spaziergang durch die umliegenden Wälder rundet den Ausflug perfekt ab.

Foto: AXP Photography/Pexels, Haus von Gaudi

Nicht zu vergessen sind die Häuser von Gaudí, die Barcelonas Architektur prägen: Casa Batlló und Casa Milà (La Pedrera) am Passeig de Gràcia sind architektonische Meisterwerke mit organischen Formen, fantasievollen Details und einzigartigen Fassaden. Wer sie besucht, sollte unbedingt auch die Innenhöfe und Dachterrassen besichtigen – hier offenbart sich Gaudís außergewöhnliche Kreativität. Ein Insider-Tipp: Abends sind die Fassaden wunderschön beleuchtet, was großartige Fotomöglichkeiten bietet.

Unterkunft und Kosten

Barcelona bietet Unterkünfte für jeden Geldbeutel. Wer günstig reisen möchte, findet Hostels und kleine Hotels ab 30 bis 50 Euro pro Nacht. Mittelklassehotels kosten 80 bis 150 Euro, Apartments über Airbnb meist 70 bis 120 Euro, je nach Lage und Saison. Luxusreisende sollten ab 200 Euro pro Nacht einplanen. Besonders im Sommer lohnt es sich, früh zu buchen, da die Stadt sehr beliebt ist.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Metro in Barcelona ist schnell, zuverlässig und klimatisiert. Ein Einzelticket kostet rund 2,55 Euro, die 10-Fahrten-Karte T-Casual etwa 12 Euro. Wer unbegrenzt fahren möchte, kann die Hola Barcelona Card für zwei bis fünf Tage ab circa 17 Euro pro Tag nutzen. Busse und Straßenbahnen ergänzen das Netz und bringen Besucher bequem zu allen Sehenswürdigkeiten.

Aktiv und gesund unterwegs

Foto: Clarab Diab/Pexels

Barcelona ist eine Stadt, die Bewegung fast von selbst in den Alltag integriert. Ob am Meer, in den Parks oder in den Hügeln rund um die Stadt – überall locken Möglichkeiten, aktiv zu sein. Besonders beliebt ist der Radweg entlang der Küste, der sich von der Barceloneta bis zum Forum erstreckt. Mit rund 7 Kilometern Länge ist er ideal für eine entspannte Fahrt am Meer entlang und lässt sich perfekt mit kleinen Stopps in Strandcafés kombinieren. Wer Lust auf mehr hat, kann die Tour über die angrenzenden Nachbarorte wie Badalona verlängern – ein Stück echtes katalanisches Küstenleben.

Joggen funktioniert in Barcelona fast auf jeder Strecke: am langen Sandstrand der Barceloneta, im grünen Parc de la Ciutadella oder auf den Höhen des Montjuïc, wo man zusätzlich mit einem Blick über die Dächer der Stadt belohnt wird.

Wer Lust auf größere Herausforderungen hat, kann einen Tagesausflug ins Umland machen. Besonders beliebt ist das Gebirge Montserrat, etwa eine Stunde entfernt, mit seinen zerklüfteten Felsen und unzähligen Wanderwegen – ein Naturerlebnis, das Körper und Geist gleichermaßen belebt.

Das Meer selbst ist ein Paradies für Wassersportler: Stand-up-Paddling, Kajak, Segeln oder sogar Surfen, wenn die Wellen stimmen. Viele Anbieter an den Stränden verleihen unkompliziert Equipment, sodass auch spontane Abenteuer möglich sind. Und entlang der Strandpromenade finden sich Outdoor-Gyms mit Geräten für Kraft- und Fitnessübungen unter freiem Himmel – trainieren mit Blick aufs Meer macht jede Einheit zu einem Highlight.

Auch die entspannendere Seite kommt nicht zu kurz: Yoga-Kurse am Strand, besonders zum Sonnenauf- oder -untergang, sind eine wunderbare Möglichkeit, den Tag bewusst zu beginnen oder ausklingen zu lassen. Der Anblick des Himmels in Rosa- und Orangetönen, begleitet vom Rauschen der Wellen, ist kaum zu übertreffen.

Doch Barcelona wäre nicht Barcelona ohne Musik und Tanz. In den Sommermonaten verwandeln sich Plätze wie die Plaça Reial oder Teile der Ramblas in offene Tanzflächen. Hier wird Salsa, Bachata oder Swing getanzt – oft ganz spontan, begleitet von Straßenmusikern. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht, egal ob Anfänger oder Profi. Diese ausgelassene Lebensfreude steckt an und zeigt eine Seite der Stadt, die man in keinem Reiseführer findet.

Sport und gesunde Ernährung

Auch kulinarisch ist Barcelona eine Oase für gesundheitsbewusste Reisende. Neben der traditionellen mediterranen Küche, die reich an Olivenöl, frischem Fisch, Meeresfrüchten und saisonalem Gemüse ist, wächst die Szene für vegetarische und vegane Restaurants stetig. Zahlreiche Smoothie-Bars und kleine Cafés bieten frische Bowls, kaltgepresste Säfte und leichte Gerichte an – perfekt, um neue Energie für den nächsten Spaziergang oder eine Radtour zu tanken.

Doch wer Barcelona besucht, sollte unbedingt auch die typischen Gerichte der Region probieren. Dazu gehört die berühmte Paella, die in der Küstenstadt oft mit frischem Fisch und Meeresfrüchten serviert wird – bunt, aromatisch und reich an mediterranen Zutaten. Ebenfalls ein Muss ist das einfache, aber köstliche Pa amb tomàquet: geröstetes Brot, eingerieben mit Knoblauch und reifen Tomaten, beträufelt mit Olivenöl – ein Klassiker, der in keinem Restaurant fehlt. Für den kleinen Hunger bieten sich Tapas an, kleine Teller mit Spezialitäten wie gegrillten Pimientos de Padrón, Tortilla de Patatas oder frisch gegrilltem Pulpo. Wer es deftiger mag, findet in einem Escudella i Carn d’Olla, einem katalanischen Eintopf, ein echtes Stück Tradition.

Reiseapotheke für Spanien

Eine gut durchdachte Reiseapotheke gehört unbedingt ins Gepäck, wenn es nach Spanien geht. Ganz oben steht ein hoher Sonnenschutz, denn die Sonne ist dort – besonders im Sommer – deutlich intensiver als in Deutschland. Für die Abende am Meer lohnt sich ein Mückenspray, um Stiche und unangenehme Nächte zu vermeiden. Da man in Städten wie Barcelona, Sevilla oder Valencia vieles zu Fuß erkundet, sind Pflaster und vor allem Blasenpflaster unverzichtbar. Auch Medikamente gegen Magen-Darm-Beschwerden können hilfreich sein, da die Umstellung auf ungewohntes Essen oder Essenszeiten manchmal Probleme bereitet.

Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte diese in ausreichender Menge dabeihaben und am besten eine ärztliche Bescheinigung oder ein Rezept mitführen – das ist nicht nur bei Flugreisen praktisch, sondern auch, falls unterwegs ein Arztbesuch nötig wird. Zusätzlich sind leichte Schmerzmittel, Elektrolytpulver für heiße Tage oder nach langen Wanderungen, ein Mittel gegen Reiseübelkeit sowie eine kleine Desinfektionslösung für Hände und kleine Wunden empfehlenswert.

Reisen Kinder mit, gibt es ein paar Extras, die sinnvoll sind: Fieberthermometer, fiebersenkende Mittel in altersgerechter Dosierung, spezielle Elektrolytlösungen für Kinder sowie kindgerechtes Mückenspray und Sonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor. Auch Ohrentropfen können nützlich sein, da Kinder beim Baden im Meer oder Pool empfindlicher auf Wasser im Ohr reagieren. Für kleine Kratzer und Schürfwunden ist eine kindgerechte Wund- und Heilsalbe hilfreich.

So ausgestattet, lässt sich der Urlaub unbeschwert genießen – und kleine gesundheitliche Probleme können schnell gelöst werden, ohne dass die Urlaubsfreude darunter leidet.

Wie viel Zeit einplanen für Barcelona und Umgebung?

Foto: Maria Orlova/Pexels

Barcelona lässt sich je nach verfügbarer Zeit unterschiedlich erleben. Für einen Kurztrip von drei Tagen lohnt es sich, die absoluten Highlights mitzunehmen: die beeindruckende Sagrada Família, den farbenfrohen Park Güell, einen entspannten Nachmittag am Strand von Barceloneta, einen Bummel über die lebendige La Rambla und die charmante Altstadt mit ihren engen Gassen. So bekommt man in kurzer Zeit einen intensiven Eindruck von der Stadt und ihren Kontrasten.

Wer fünf Tage Zeit hat, kann das Programm entspannter gestalten und zusätzlich den Montjuïc mit seinen Gärten, Museen und Ausblicken einplanen. Auch ein Tagesausflug in die Umgebung wird möglich – etwa ins mystische Gebirge Montserrat oder in den charmanten Küstenort Sitges, die beide leicht mit dem Zug erreichbar sind. So verbindet man Kultur, Natur und Erholung in einer ausgewogenen Mischung.

Foto: AXP Photography/Pexels, Haus von Gaudi

Bei einem Aufenthalt von einer Woche öffnet sich Barcelona noch einmal von einer anderen Seite. Dann bleibt genügend Zeit für Museumsbesuche, längere Strandtage und ausgedehnte Spaziergänge durch Viertel wie Gràcia oder El Born. So lässt sich die Stadt in all ihren Facetten erleben – von weltberühmten Sehenswürdigkeiten bis zu den kleinen, versteckten Ecken, die nur Einheimische kennen.

Auch die Umgebung Barcelonas bietet lohnenswerte Ziele: Nur etwa eine Stunde mit dem Zug entfernt liegt Montserrat, ein Kloster in spektakulärer Felslandschaft, das Pilger und Wanderer anzieht. Sitges, eine charmante Küstenstadt mit Stränden und Kultur, erreicht man in etwa 30 Minuten. Die Costa Brava lockt mit wilden Küsten und idyllischen Buchten, während Tarragona mit römischen Ruinen mediterranes Flair bietet. Weinliebhaber können die Region Penedès besuchen, Heimat des bekannten Cava, des katalanischen Schaumweins.

Tipps für einen entspannten Aufenthalt in Barcelona

Sagrada Família – Früh kommen oder Montag wählen

Die Sagrada Família ist eines der meistbesuchten Wahrzeichen Barcelonas, was oft zu langen Warteschlangen führt. Um diese zu umgehen, empfiehlt es sich, die Basilika früh am Morgen zwischen 9:00 und 10:30 Uhr oder kurz vor der Schließung zu besuchen, da dann deutlich weniger Besucher unterwegs sind. Auch montags, wenn viele Museen geschlossen sind, kann man die Sagrada Família etwas ruhiger erleben. Wer Zugang zu den Türmen möchte, sollte die Tickets mindestens zwei Tage im Voraus buchen, da diese schnell ausverkauft sind. Der Eintritt zur Basilika beginnt bei etwa 26 €, für die Türme fallen zusätzlich rund 40 € an.

Katamaran-Sonnenuntergang – Wellen können die Fahrt beeinflussen

Ein Katamaran-Sonnenuntergang ist ein unvergessliches Erlebnis. Beachte jedoch die Wetterbedingungen, denn bei starkem Wind oder hohen Wellen können die Fahrten abgesagt oder verkürzt werden. Die Preise für eine 1,5-stündige Fahrt liegen je nach Anbieter und inkludierten Leistungen wie Getränken oder Musik zwischen 25 € und 50 €.

Montjuïc – Abends den Magischen Brunnen besuchen

Der Montjuïc-Hügel bietet viele Sehenswürdigkeiten, darunter das Castell de Montjuïc und den Botanischen Garten. Besonders abends lohnt sich ein Besuch des Magischen Brunnens, wenn Wasser, Licht und Musik eine zauberhafte Show bieten.

Bustouren – Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem erleben

Foto: Johnson Hie/Pexels

In Barcelona gibt es mehrere Hop-On-Hop-Off-Bustouren, die es Besuchern ermöglichen, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt bequem und flexibel zu erkunden. Diese Touren sind besonders für Erstbesucher oder für alle, die die Stadt in kurzer Zeit entdecken möchten, ideal. Zu den bekanntesten Anbietern zählen der Barcelona Bus Turístic, die Barcelona City Tour und City Sightseeing Barcelona. Der Barcelona Bus Turístic ist der offizielle Anbieter und bietet zwei Routen – Rot und Blau – mit über 40 Haltestellen. Die Busse verkehren täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr. Tickets kosten etwa 33 € für 24 Stunden oder 44 € für 48 Stunden, Kinder unter vier Jahren fahren kostenlos.

Die Barcelona City Tour bietet ebenfalls zwei Routen mit über 30 Haltestellen. Tickets liegen ebenfalls bei etwa 33 € für 24 Stunden und 44 € für 48 Stunden. Zudem gibt es Kombitickets, die eine einstündige Katamaranfahrt ab 47 € für Erwachsene beinhalten. Auch City Sightseeing Barcelona bietet ein ähnliches Angebot mit vergleichbaren Preisen.

Die Hop-On-Hop-Off-Busse decken die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Barcelonas ab, darunter die Sagrada Família, den Park Güell, Casa Batlló, Casa Milà (La Pedrera), die Plaça Catalunya, den Strand von Barceloneta, Montjuïc, den Port Olímpic und das Camp Nou. Die genauen Haltestellen variieren je nach Anbieter und Route, daher empfiehlt es sich, die offiziellen Websites oder Apps zu nutzen, um aktuelle Informationen zu erhalten.

 

Sonne satt und Meerblick: Warum Alicante auf jede Bucket List gehört

Alicante, die sonnige Perle an der Costa Blanca, ist ein wahres Paradies für alle, die Sonne, Meer und spanisches Lebensgefühl lieben. Die Stadt liegt an der Mittelmeerküste im Südosten Spaniens, im Herzen der Provinz Alicante, und bietet ihren rund 340.000 Einwohnern – und jährlich Hunderttausenden von Touristen – ein unvergleichliches mediterranes Flair. Die milden Winter und heißen Sommer machen Alicante zu einem attraktiven Reiseziel fast das ganze Jahr über. Urlaub kann man hier grundsätzlich von Frühling bis Spätherbst genießen, wobei die wärmsten und sonnigsten Monate zwischen Mai und Oktober ideal für Strand, Wassersport und Sightseeing sind. Selbst im November locken oft noch angenehme Temperaturen um die 20 Grad.

Foto: Quinten Sluis/ Pexels,Castillo de Santa Bárbara

Sehenswertes in Alicante

Die Stadt selbst vereint mediterranen Charme mit historischen Schätzen. Ein Besuch des Castillo de Santa Bárbara, der majestätisch auf dem Berg Benacantil thront, ist ein Muss. Von hier eröffnet sich ein spektakulärer Panoramablick auf die Stadt und das azurblaue Mittelmeer. Die Altstadt von Alicante, bekannt als El Barrio, begeistert mit engen Gassen, bunten Häusern und lebendigen Plätzen, die sich perfekt für einen abendlichen Spaziergang oder Tapas-Ausflug eignen. Auch die Explanada de España, eine Palmen gesäumte Promenade mit kunstvollen Mosaikfliesen, gehört zu den Wahrzeichen der Stadt und lädt zum Flanieren ein.

Foto: Emilio Sánchez Hernández/Pexels, Hafen in Alicante

Preise

Preislich bewegt sich Alicante in einem angenehmen Rahmen für mediterrane Großstädte. Unterkünfte, Restaurants und Freizeitangebote sind oft günstiger als in den bekannteren Urlaubsorten wie Barcelona oder Madrid, ohne dass dabei Abstriche bei Qualität oder Erlebnis gemacht werden müssen. Ein Abendessen in einem guten Restaurant kostet in der Regel zwischen 15 und 30 Euro pro Person, während eine Übernachtung in zentral gelegenen Hotels je nach Saison ab etwa 60 Euro zu haben ist.

Ausflüge

Von Alicante aus eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge und Tagestrips. Ein Besuch der idyllischen Insel Tabarca ist perfekt für Sonnenanbeter und Schnorchler, während die historischen Städte Elche mit seinen berühmten Palmenhainen und Guadalest, ein malerisches Bergdorf mit spektakulärer Aussicht, Kulturinteressierte begeistern. Für Naturfreunde lohnt sich ein Trip in die nahegelegenen Naturparks wie den Montgó oder die Serra Gelada, wo Wanderungen mit atemberaubenden Aussichten auf die Küste locken.

 

Foto: Enrique/Pexels, Insel Tabarca

Aktiv und gesund in Alicante – Urlaub mit Bewegung und Lebensfreude

Alicante ist nicht nur Sonne, Strand und Tapas – die Hafenstadt an der Costa Blanca eignet sich perfekt für alle, die im Urlaub aktiv bleiben und Körper und Seele in Schwung bringen wollen.

Am Morgen lohnt sich ein Spaziergang oder eine Joggingrunde entlang der Explanada de España, der berühmten Uferpromenade mit ihren wellenförmigen Mosaiksteinen. Wer es sportlicher mag, wandert hinauf zur Castillo de Santa Bárbara, der Burg über der Stadt – ein kurzer, aber schweißtreibender Aufstieg mit einer Belohnung in Form eines Panoramablicks über die Bucht.

Das Mittelmeer lädt zu Wassersport ein: An den Stränden rund um Alicante kann man sich ein Stand-up-Paddle oder Kajak mieten, was in der Regel etwa zehn bis fünfzehn Euro pro Stunde kostet. Wer tiefer in die Unterwasserwelt eintauchen möchte, findet zahlreiche Tauchschulen, die Schnupperkurse ab ungefähr fünfzig Euro anbieten – für einen kompletten Tauchtag mit Bootsausflug sollte man zwischen siebzig und neunzig Euro einplanen.

Auch an Land gibt es viele Möglichkeiten, aktiv zu bleiben. Ein normales Fahrrad für einen Ausflug entlang der Küste ist schon ab zwölf Euro pro Tag erhältlich, während ein E-Bike, mit dem sich auch längere oder bergige Strecken entspannt meistern lassen, rund fünfundzwanzig bis dreißig Euro pro Tag kostet. Wer Lust auf geführte Wanderungen ins nahe Hinterland hat, etwa in die Sierra de Aitana, sollte mit dreißig bis fünfzig Euro pro Person rechnen – meist inklusive Guide und kleiner Verpflegung.

Zur sanften Bewegung laden Yoga- oder Pilatesstunden am Strand ein, die häufig morgens oder abends stattfinden. Eine Session kostet etwa zehn bis fünfzehn Euro, und allein die Kulisse – Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang über dem Mittelmeer – macht diese Erfahrung unbezahlbar.

Doch Aktivurlaub in Alicante bedeutet nicht nur Sport, sondern auch pure Lebensfreude. Abends verwandeln sich Plätze und Gassen in kleine Tanzflächen. Ob Salsa, Bachata oder Flamenco – viele Tanzschulen bieten Schnupperkurse ab etwa fünfzehn bis zwanzig Euro an, aber das wahre Erlebnis sind die spontanen Tanzrunden, die sich in der Altstadt oder bei Festen bilden.

Ein kleiner Insider-Tipp: Wer im Juni reist, sollte sich die Hogueras de San Juan nicht entgehen lassen – das größte Fest Alicantes. Neben Feuerwerken und riesigen Skulpturen wird auf den Straßen getanzt, gesungen und gefeiert. Hier kann man sich einfach unter die Einheimischen mischen und mittanzen – authentischer geht spanische Lebensfreude kaum.

Gesund genießen – Ernährung in Alicante

Bewegung und Entspannung lassen sich in Alicante wunderbar mit einer leichten und frischen Küche kombinieren. Die Stadt ist berühmt für ihre Reisgerichte, die in allen Variationen serviert werden. Wer gesund bleiben möchte, probiert am besten Arroz a banda, einen Reis, der in Fischbrühe gekocht wird und mit Aioli serviert wird – weniger schwer als die klassische Paella, aber ebenso aromatisch. Auch Arroz negro, schwarzer Reis mit Tintenfischtinte, ist nicht nur köstlich, sondern durch den Fisch auch reich an Proteinen und Mineralstoffen.

Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es überall Tapas, bei denen man gesunde Alternativen wählen kann: gegrilltes Gemüse, Oliven, Garnelen oder „pulpo a la gallega“, Tintenfisch mit Paprika und Olivenöl. Wer auf Fleisch verzichten möchte, findet zahlreiche vegetarische Optionen wie escalivada (gegrillte Paprika, Aubergine und Zwiebeln) oder frische Ensaladas mit Tomaten und regionalem Olivenöl.

Auch Obst spielt in Alicante eine große Rolle. Auf den Märkten wie dem Mercado Central findet man saftige Orangen, süße Melonen und Datteln aus dem nahen Elche. Sie sind ideal als gesunder Snack für zwischendurch. Und natürlich darf man das lokale Mandelgebäck nicht vergessen – am besten in Maßen genießen, etwa nach einer langen Wanderung.

Zum Trinken reicht ein kühles Glas Wasser oft völlig aus – gerade bei der Hitze sollte man immer genug davon dabeihaben. Wer etwas Regionales probieren möchte, kann auf Agua de Valencia zurückgreifen, einen Cocktail aus Orangensaft, Sekt und etwas Likör – allerdings eher für einen entspannten Abend als für den sportlichen Tag.

Foto: Brenda Holland/Pexels, Paella traditionelles spanisches Gericht